Warum ein Labrador?

Kurz ausgeholt:  ( weils so interessant ist...)

 

Neueste Forschungen belegen, dass vor ca. 30.0000 Jahren die Partnerschaft zwischen Mensch und Wolf begann. Im Laufe der Domestizierung wurden sie zu Jagdgefährten und schliesslich zu Freunden.

 

Der moderne Hund ist:

 

  • zum facettenreichsten Tier der Welt geworden 
  • neben dem Menschen das erfolgreichste Säugetier aller Zeiten und
  • sein ältestes Haustier ( Schweine, Rinder, Schafe...wurden erst vor ca. 10.000 Jahren domestiziert)

 

Weltweit gibt es mittlerweile fast 400 verschiedene Hunderassen, die sich in ihren äußeren Merkmalen SEHR unterscheiden z.B.:

 

  • vom kleinsten Hund der Welt, einem Chihuahua, mit knapp 10cm Schulterhöhe und  1/2 kg Körpergewicht 
  • bis hin zu Freddy, der Deutschen Dogge, dem größten lebenden Hund der Welt mit 2,30m Länge (wenn sie sich auf die Hinterbeine stellt) und 90kg.

 

Aber das sind alles nur Äußerlichkeiten, im Inneren ist der Hund weitgehend noch Wolf geblieben.

 

Sinne des Wolfes:

 

  • außergewöhnlicher Gehörsinn
  • sehr gutes Sehvermögen: optimales Erkennen von Bewegungen, auch in weiter Ferne, gutes Sehen im Dunklen
  • ausgezeichneter Geruchssinn: bis zu 1000 mal besser als bei uns Menschen, die Witterung von Beutetieren bis zu 3km Entfernung, Fährten können noch 3 Tage später verfolgt werden

 

Verhalten des Wolfes:

 

  • Territorial
  • hochentwickeltes Sozialverhalten: z.B.: ein Wolf tötet, frisst nur einen Teil und bringt den Rest  seinem Rudel 
  • effiziente Jagdtechnik: z.B.: Umkreisen der Herde, aussondern von kranken oder schwachen Tieren

 

Viele tausend Jahre wählten Hundezüchter aus diesen Verhaltensmustern bestimmte Eigenschaften aus und verstärkten sie von Generation zu Generation, andere wurden dagegen unterdrückt.

 

Damit kann man die 3 Hauptgruppierungen aller weltweit verbreiteten Hunderassen erklären:

 

  • die Hüte- und Treibhunde: hier wurde die Jagdsequenz des Umlaufens und Treibens der Beutetiere über Generationen verstärkt, das Angriff- und Tötungsverhalten dagegen unterdrückt (typische Rasse: Border Collie).
     
  • die Herdenschutzhunde: Hier wurde besonderes Augenmerk auf das territoriale Verhalten gelegt z.B.: etwas bewachen. (typischer Vertreter: Hovawart, der Hauswächter) 
     
  • die Jagdhunde: Hier wurden im Gegensatz zur den Hütehunden andere Jagdsequenzen besonders verstärkt, wie z.B.:
     

das Anzeigen des Wildes - z.B.: bei den Vorstehhunden 

das Fährte verfolgen - z.B.: bei den Schweisshunden

das Aufgreifen der Beute und in den Bau tragen - z.B.: beim Retriever 

Ein territoriales, beschützendes Verhalten wurde dagegen unterdrückt. (Deshalb ist ein Labrador KEIN Wachhund!)

Der Retriever :

 

Der Labrador gehört zur Familie der Retriever .

Die 2 bekanntesten Vertreter sind:

  • der Golden Retriever und
  • der Labrador Retriever 

 

Die meisten Menschen haben schon irgendwo gehört oder gelesen, dass Retriever die besten Familienhunde sind. (Dieses Wissen machen sich manche Anzeiger von Mischlingswelpen - Inseraten zu nutze, indem sie schreiben, dass ein Elternteil einen Anteil von Golden- oder Labrador Retriever hat - wie wenn das schon ein Garant wäre, dass die Welpen kinderlieb, ruhig und gut erzogen zur Welt kommen.)

 

Vielleicht war bis jetzt aber noch weniger bekannt, dass der Retriever eigentlich eine hochspezialisierte Jagdhunderasse ist, die eingesetzt wird für die Arbeit nach dem Schuss, um dem Jäger das erlegte Niederwild ( Ente, Fasan, Hase...) zu apportieren.

 

Aber wahrscheinlich nur Hundeliebhaber wissen, dass es bei den Golden-  und Labrador Retriever eine Aufspaltung in eine SHOW-LINIE und eine ARBEITS-LINIE gibt, die im Aussehen und Wesen NICHT MEHR VIEL gemeinsam haben, und das schon seit mehr als 50 Jahren!

 

WARUM ÜBERHAUPT EINEN RASSEHUND ?

WARUM EINEN LABRADOR ?

und dann noch... AUS WELCHER LINIE ? 

...sind gute Fragen, die man sich stellen sollte, bevor Sie sich einen Hund nehmen !

 

 

Rassehund  versus Mischlingshund:

 

  • Gesundheit: Rassehunde sind weder gesünder noch anfälliger für Krankheiten als Mischlinge! Bei Mischlingshunden kann aber die Wahrscheinlichkeit an einer Erbkrankheiten zu leiden, durch  seine grössere genetische Vielfallt, geringer sein. Bei der Rassehundezucht unter den strengen Richtlinie der FCI-Federation Cynologique Internationale ( weltweit grösster kynogologischer Dachverband- wo wir natürlich Mitglied sind!) sind eine Vielzahl von Voruntersuchungen ( Röntgen, Augenuntersuchung, Gentests,...) notwendig, bevor die Hündin zur Zucht zugelassen wird. Was das Risiko der Erbkrankheiten wiedrrum sehr minimiert .
     
  • Aussehen, Verhalten und Charakter:  sind beim Rassehund über Generationen ähnlich und lassen sich dadurch recht gut vorhersagen.  Mischlingshunde sind durch den viel grösseren Genpool Überraschungspakete!
     
  • Vorteile Mischlingshunde: Sie haben ein meist einmaliges Aussehen, auch können sie die Vorteile von 2 odere mehreren Rassen miteinander vereinen, ( wissen tut man es halt erst, wenn sie ausgewachsen sind oder besser man nimmt sich gleich einen schon ausgewachsenen Mischlingshund aus dem Tierheim ). Häufig sind Mischlingshunde  preislich günstiger.
     
  • Vorteile Rassehund: Ihr Aussehen,Verhalten und Charakter sind recht gut voraussehbar, so kann bereits vor einem  Hundekauf eine grobe Entscheidung getroffen werden, was für ein Hund in Zukunft die Familie breichern soll.

 

Warum einen Labrador ?

 

Der offizielle Rassestandard des FCI (s.o.) schreibt dazu folgendes:

 

CHARAKTER:    

Gutmütig ,sehr bewegungsfreudig, vorzügliche Nase, weiches Maul, augeprägte Wasserfreudigkeit,

ein anpassungsfähiger, treuer Begleiter    

 

WESEN:

Intelligent, aufmerksam und leichtführig, mit großem Bedürfnis, seinem Besitzer Freude zu bereiten;

Von freundlichem Naturell, mit keinerlei Zeichen von Aggressivität oder unberechtigter Scheue.

 

Unser Haus ist recht klein und unsere Hunde dürfen sich am Tag nur in unserem großen Wohnzimmer, inklusive Küchenbereich aufhalten (ca. 45m2). Also genau da, wo alle sind! Da wir ja an sich schon eine große Familie sind UND wir mitten in einem Wohnprojekt leben mit fast 50 Menschen (davon viele Kinder), herrscht, vor allem in der schönen Jahreszeit, in und um unser Haus herum, ein reges Treiben. Zu jeder Tageszeit kann vorhergesehener oder unvorhergesehener Besuch kommen: die Nachbarin, der die Milch ausgegangen ist, ein paar Kinder, die am Trampolin springen wollen, das in unserem Garten steht...

 

Deshalb war für uns ganz klar oberste Priorität, dass unser zukünftiges Familienmitglied gutmütig, freundlich und anpassungsfähig ist, und absolut KEIN Zeichen von Aggressivität kennt.

 

Auch leben mit uns noch viele andere Tiere: 2 Katzen, frei laufende Enten, Gänse und Hendln - und manchmal sogar frei laufende Hasen, wenn sie sich wieder mal aus ihrem Gehege durchgegraben haben. All diese Tiere sollen ein langes friedliches Leben haben und nicht den Speiseplan von unserem Familienhund aufpeppen!

 

Und last but not least bin ich, Emil, ein aktiver Mensch und habe einen Hund nicht nur zum gemeinsam auf dem Sofa liegen. Auch ist "nur" spazieren gehen nicht so meines, ich trainiere lieber mit einem Hund und lerne dabei ganz viel über mich UND über meinen Begleiter... 

 

DESHALB HABEN WIR UNS FÜR EINEN LABRADOR ENTSCHIEDEN ! 

 

Arbeitslinie versus Showlinie:

 

Allgemein

 

Wie schon weiter oben beschrieben, wurden Hunde über Jahrtausende fast immer für bestimmte Arbeiten gezüchtet. Die Aufspaltung in Arbeitslinien und Showlinien hatte dagegen ihren Ursprung erst vor knapp 150 Jahren. 

 

Arbeitslinie bedeutet: Selektion in der Zucht auf immer bessere Leistungsfähigkeit, auf die von Hund geforderte Arbeit, heutzutage meist zu erkennen an den vielen Arbeits-Champions in der Ahnetafel.

 

Showlinie bedeutet: Selektion in der Zucht rein auf das Schönheitsidel des jeweiligen Rassestandards, zu erkennen an vielen Show-Winners im Pedigree.

 

Wichtig bei Hunden aus Arbeitslinien ist auch noch zu unterscheiden, für welche Arbeit sie gezüchtet worden sind. Zum Beispiel:

 

  • Ein Hütehund wie z.B.: ein Border Collie ist durch jahrzehntelange Selektion dafür prädestiniert, eine Schafherde zu hüten, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
     
  • Ein Jagdhund wie z.B.: ein Retriever ist auf seine jagdliche Brauchbarkeit gezüchtet. Also vor allem mal stundenlang ruhig dazusitzen, nicht nervös zu sein, in sich ruhend, aber dann, wenns darauf ankommt motiviert, leichtführig und gut kontrollierbar mit seinem Besitzer zusammen zu arbeiten,  um zu Jagderfolg zu kommen.

 

Das zeigt uns: Arbeitshund ist nicht gleich Arbeitshund! Je nach Rasse gibt´s auch hier grundlegend unterschiedliche Aktivitätsniveaus!

 

Wie ist das beim Labrador:

 

Der Ursprung der Rasse liegt in Neufundland vor über 200 Jahren. Diese Hunde zeichneten sich durch enorme Wasserfreudigkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und eine hervorragende Nase aus. Deshalb waren sie bei Fischern ( Einholen von Fischernetzen, Apportieren von herausgefallenen Fischen,...) und Jägern sehr beliebt. Die Engländer brachten diese Hunde erstmals um 1814 in ihre Heimat, wo sie vorwiegend auf der  Jagd verwendet wurden und allmählich entwickelte sich eine Zucht, bei der immer die Verbesserung der jagdlichen Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt stand. Diese Hunde waren gut zu kontrollieren, nicht nervös oder aggressiv, einfach in der Ausbildung und dementsprechend auch zu Hause angenehme Hunde.

 

Genau diese strenge jagdliche Selektion im Feld hat den Labrador  zu dem gemacht, was er heute ist: eine der beliebtesten Familien-Hunderassen weltweit. Deshalb ist die Frage, ob ein Labrador aus Arbeitslinien als Familienhund tauglich ist, eine etwas absurde, aber heutzutage trotzdem berechtigt.

 

Leider ist es ein Zeichen unserer modernen Zeit, dass die Spezialisierung in allen Bereichen immer mehr voran schreitet, so auch in der Rassehundezucht! Schon ab 1900 wurden Dog Shows immer beliebter, was im Laufe der Jahrzehnte zur Folge hatte, dass sich vom ursprünglichen Arbeitstyp des Labradors, der neue Showtyp immer mehr abgespalten hat. 

 

Diese Entwicklung, in 2 entgegengesetzte Richtungen wird leider bis heute, von vielen Züchtern weiter verfolgt, was in beiden Lagern immer öfters zu einer ÜBERTYPISIERUNG führt.

 

Auf der Arbeits-Seite  werden die Hunde immer schlanker, spitzer im Fang und "Windhund"- ähnlicher (Hündinnen, die nur noch schwer die 20kg Marke knacken). Diese Hunde stehen immer höher im Trieb und werden dadurch immer sensibler und nervöser, besitzen nicht mehr den so viel gerühmten On/Off Button und sind kaum mehr zu bremsen.

 

Auf der Show-Seite werden die Hunde immer kräftiger und massiver, einem Molosser immer ähnlicher. Hunde, die teilweise schon mehr als 40 kg wiegen sind keine Seltenheit mehr und vom viel gerühmten "will to please" (dem Willen des Hundes mit dem Menschen zusammenzuarbeiten) ist auch nicht mehr viel übrig!

 

Beide Extreme sind nie Zuchtziel der klassischen Labradorzucht gewesen. Ein moderater, hochbeiniger eleganter Hund, der aber genügend Knochenstärke, Ausdruck und Masse für die harte jagdliche Arbeit mitbringt, ist unser Idealtyp. Ein unternehmungslustiger Hund, für jede Aktivität gerne zu haben, egal ob wandern, radfahren, Inlineskaten,...Hauptsache immer bei seiner geliebten Familie dabei. Aber natürlich ist eine regelmäßige Beschäftigung und Training gerade mit diesen Hunde wichtig, denn sie sind fürs Arbeiten gezüchtet und brauchen diese auch, um glückliche und ausgeglichene Begleiter zu sein.

 

Ob diese Zucht "der Mitte" sinnvoll oder auf Dauer überhaupt machbar ist, wird sich weisen für uns ist es jedenfalls der einzige Weg, diese Rasse in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten und Gott sei Dank gibt es auch von vielen anderen Züchtern beider Lager Bemühungen, zu einer zumindest wieder langsamen Annäherung beider Linien.

 

Um sich leichter vorzustellen, wie sich Arbeits- und Showlinie im alltäglichen Leben wirklich unterscheiden, will ich diese Seite abschließen mit einer ganz persönlichen und subjektiven Gegenüberstellung von unseren beiden Hündinnen Zoe und Mila. Beide sind für mich SEHR TYPVOLLE Vertreterinnen, dieser beiden Lager:

 

Zoe - Arbeitslinie - 27kg

 

Begegnung mit Fremden:

Bedacht, interessiert, kurz geschnuppert, das war´s

 

Kuscheln:

Zart, immer wenn geht, in mich hineinkriechen wollen, so lange wie möglich, braucht sie wie du Luft zum Atmen

 

Bewegung, Training :

Ca. 1 Stunde Freilauf/Tag (bewgungsfreudig), 3-4mal 20 Min. Training/Woche (SEHR MOTIVIERT!) Sie WILL arbeiten und braucht es, um glücklich und ausgeglichen zu sein.

 

Gehorsam :

Immer ohne Leine draußen, da sie auch auf leise Signale sofort reagiert zu 100 Prozent

 

Bindung/Will to please:

Auch wenn die Eingangstüre offen ist, geht sie nicht ohne uns raus. Wenn ich jemanden treffe beim Spazierengehen, wartet sie geduldig sitzend neben mir, bis es weiter geht( bis zu 20 Minuten). Wenn wir rodeln im Winter, läuft sie 50 mal mit uns den Hang rauf und runter damit sie immer in unserer Nähe ist. Ich liebe Zoe´s Art, auf uns bezogen zu sein.

 

Begegnung mit "Beutetieren" :

Wenn ich dabei bin, schaut sie freilaufende Katzen, Hendln, Enten, Hasen usw. kurz an und läuft dann weiter. Wenn ich nicht dabei bin ( z.B.: kurz im Haus, weil ich was vergessen habe) kann es schon vorkommen, dass sie plötzlich stolz ein Henderl im Maul hat. (war ca. 10 mal in 2 Jahren der Fall).  Alle (auch Küken) haben es überlebt, weil Zoe so ein weiches Maul hat. Prinzipiell eine KLARE Erziehungssache!

 

Schlagwörter:

Was können wir gemeinsam machen?, feinfühlig, zart, 1000 Prozent, braucht uns wie die Luft zum Atmen, WO IST MEIN BALL ?

Mila - Showlinie - 38kg

Begegnung mit Fremden:

Stürmisch, manchmal raufspringen, Streicheleinheiten abholen, weiter

 

Kuscheln:
Grobmotorisch, ab und zu, kurz und stürmisch 

 

Bewegung, Training :

Ca. 20 Min. Freilauf/Tag ( trabt gemütlich schnüffelnd und nach Essbarem suchend durch die Gegend ), Dummytraining (macht sie aus Gehorsam, nicht weil sie es selber so toll findet), Kunststücke üben, die unmittelbar mit Futter belohnt werden, macht sie gern.

 

Gehorsam:
Meistens mit Leine, falls ohne: bei einem interessanten Misthaufen oder wenn Menschen zu begrüßen sind... muss man sich ordentlich durchsetzen, damit sie gehorcht. (80 Prozent)

 

Bindung/Will to please:

Bei offener Eingangstüre läuft sie raus, um zu schnüffeln und essbares zu finden. Beim Spazieren ist sie an der Umgebung viel mehr interessiert als an uns. Beim Rodeln läuft sie vielleicht einmal mit rauf, dann schaut sie in der Umgebung, ob es etwas Interessanteres gibt. Meine Frau liebt Milas "eigenständigen Charakter".

 

Begegnung mit "Beutetieren" :

Egal welches Tier, egal ob ich dabei bin oder nicht, Mila würde NEVER!  ein anderes Lebewesen ins Maul nehmen. 1000 Prozent! KEINE Erziehungssache! Das ist und war immer so bei ihr!

 

Schlagwörter:

in der Ruhe liegt die Kraft, unerschütterlich, grobmotorisch, gemütlich, selbstständig, WO IST MEIN NÄCHSTER KOMPOSTHAUFEN ?

 

Ich hoffe Sie haben auch so "Schwein" mit Ihrem Hund, wie wir!

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